Digital Out Of Home, dazu zählen alle digitalen Flächen im öffentlichen Raum. Straßen und Plätze, Shops und Malls, Bahnhöfe, Airports, Freizeit-, Kultur- und Bildungseinrichtungen: die Zahl der Displays nimmt zu. Über 110.000 sind es heute in Deutschland, immerhin 13.000 in Österreich.

Auf den ersten Blick scheint das Versprechen von Digital Out Of Home simpel: bewegte Werbung ist attraktivere Werbung. Sie zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich und kann besser Geschichten erzählen. Dass die Sache dann doch nicht ganz so einfach ist, war Gegenstand einer Diskussion anlässlich des Werbeplanung.at Summit 2015, die ich am 2. Juli moderierte.

Digital Out Of Home WP Summit 2015

Auf der Bühne: Damien Rodgett (Managing Partner, Pilot Screentime, Hamburg), Andrea Groh (Director of Sales, Gewista, Wien), Christian Rausch (Head of Marketing Communication, Hutchison Drei, Wien) und Horst Brunner (Unit Director Digital Out Of Home, Goldbach Media Austria, Wien).

Hie nun ein knapp 50-minütiger Videomitschnitt der Diskussion – für alle jene, die Lust haben, sich in dieses Thema zu vertiefen. Den Start setzte Damian Rodgett mit einem etwa 20-minütigen Impulsreferat “Die neuen Smart Out Of Home Screens”, die Diskussion führte dann von den Qualitätskriterien von DOOH zur praktischen Umsetzung. Die Fragen:

  • Die Stärken des Mediums?
  • Wo steht der österreichische Werbemarkt in punkto DOOH?
  • Erfahrungen aus dem Hutchison-Takeover der U-Bahn-Station Stephansplatz (Wien)?
  • Qualitätsfaktoren von DOOH?
  • DOOH und Second Screen?
  • Der Wert von Interaktionsangeboten?
  • Rahmenbedingungen für kreative Lösungen?
  • Ausblick 2020?

Zum Event: Der Werbeplanung.at Summit zählt zu den Klassikern unter den österreichischen Digital-Marketing-Konferenzen. Seit 2009 gefällt er sich als Klassentreffen der heimischen Szene. Zwar folgte heuer deutlich weniger Publikum dem Ruf von Werbeplanung.at in die Wiener Hofburg. Dies dürfte aber weniger mit der Relevanz der Themen, als mit den Kartenpreisen zu erklären sein, eventuell auch mit der Ausdehnung der Veranstaltung auf drei Tage. Inhaltlich glänzte der Summit (wie bisher jedes Jahr) zwar nicht durchgängig, doch jedenfalls mit einzelnen Highlights.

Wer gerne durch Konferenz-Fotos scrollt, wird hier fündig:

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